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Der Fluechtling hat genug genervt · 29.09.15

Haben wir eigentlich zu den Gefluechteten* schon einen Kommentar vom "Der Grieche hat genug genervt"-Schäuble-Schwiegersohn Strobl? Ich haett' gern einen.

Wie ick drauf komme? ... Heute frueh auf der Eisenbahnbruecke kam ick in Gedanken so von An Occurrence at Owl Creek Bridge zu Ambrose Bierce und zu einem anderen bekannten englischsprachigen Autor: Shakepeare. Und da hab ich dann so ueber die Kriegserklaerung in Heinrich V. nachgedacht und dann über den Kaufmann von Venedig und dorten ueber Shylock's "... I'll have my Bond, and therefore speak no more". Naja, und dann hab ick so gedacht, der Schäuble, der ist ja so ein bisschen der europaeische Shylock geworden. Und der Varoufakis ist ein bisschen wie Antonio. Ein Suedlaender, dem sein Schiff abgesoffen ist. Wie haette man nun seinerzeit die Verbitterung aus dem Euro-Shylock Schaeuble rausbekommen? Man müsste seine Tochter mit dem Varoufakis verheiraten, wie im Kaufmann von Venedig, hab ich dann gedacht. Und dann dachte ich "Ach Mist. Der Schäuble hat ja schon einen Schwiegersohn. Der Typ, der findet, dass der Grieche jetzt genug genervt hat ... so wird das natuerlich nichts mit dem Weltfrieden.

... Ich sollte mich mehr auf den Straßenverkehr konzentrieren, wenn ich an ihm teilnehme.

Update: Der Strobl scheint die Merkel-Linie zu verteidigen. Mit Abstrichen - aber immerhin.

*) Ich vermeide das Wort Fluechtling, weil es eine vergiftete Verniedlichung ist. Sie ist vom Klang viel zu nah an "Schaedling", als dass man sie verwenden sollte. "Refugee" ist aber ein unnoetiger Anglizismus, also "Gefluechtete"oder "Fluechtende". Je nach dem, ob angekommen oder noch unterwegs.