Und das ist die Sachlage noch vor jedem politischen Argument dafuer oder dagegen ... und danke fuer die zusammenfassung. Spart mir viel arbeit.
(via Juergen)
Athanasius has a nice piece on how our ancestors actually found out where the storcks disappeared to in winter: The Pfeilstorch.
(picture University Rostock)
Nice little article on the pitfalls of Object Oriented Analysis and Design for the evening: Vague and ambiguous use cases - How abstract should your specs be?. Thank you for that, Matt Stephens.

Eijentlich wollte ick bis zun 18. maerz warten, aber sei’s drum, hier kommt der eintrag:
Hierzu “Laender einigen sich auf umfassendes Rauchverbot“ hab ick ja och noch wat beizetragn, wa? Die zigarre galt ja anfang des 19. jahrhunderts als ungebuehrliche neuerung und als ausdruck liberaler dreistigkeit und so war der jenuss des tabaks auf den strassen Berlins, na? … wat?, verboten, genau. Verboten war et, das rauchen. Noch 1848 schrieb die Neue Preußische Kreuzzeitung:
“Die Cigarre ist ein Scepter der Ungeniertheit. Mit der Cigarre im Munde sagt und wagt ein junges Individuum ganz andere Dinge, als es ohne Cigarre sagen und wagen wuerde…“
Dieses berliner rauchverbot fiel erst mit der buergerlichen revolution 1848/49 und war die einzige bleibende errungenschaft der aufstaendischen von damals. Also nochma fuer alle, die oeffentliche raucherei is uebrig jeblieben von buergerrechte und demokratie und den ganzen maerzrevolutionsjeschichten … und bald wird die konterrevolution komplett sein, wir wern et noch erleben. Dit nur ma so am rande.
(quelle Geschichte des Rauchens, 4 × 1848)
Glamour of Flight - Promotional pictures of flight attendants from back in the days, when we were allowed to bring liquid to the plane and when we'd have travelled to New York and not to Mallorca, sigh ...
Here is a little issue which comes to my mind more frequently lately. Current video artists and graphic designers seem to mimic the graphical styles of totalitarian decades (1930ies/40ies). This is probably not only for the coolnes of style. It is pretty clear what concerns do drive this revival, isn't it?
They are probably right, we do drift towards some kind totalitarism. This time it seems to be technology induced, well wasn't it the same the last time? This time we - or better 'they' - do have technology at hand that enables us/them to control more efficiently than ever before.

The map above shows the current influenza activity in germany. The Hessians are suffering awfully. I have two friends and my dearest down and I'm coughing as well. Folks, please get well soon.
For those who speak german and are interested in statistics the page of the working group influenza might be interesting. They have beautiful maps and animations of virus activity.
Thats all for now ... and again: Please do get well soon, dear fellows.
(via Robert Koch Institute)
Morgen beginnt die 34. Internationale Fachmesse fuer Uhren, Schmuck, Edelsteine, Perlen und(!) Technologie in Muenchen. Ob die da auch strass haben? In diesem zusammenhang auch folgende ueberraschende meldung, die sicher morgen die deutschen schlagzeilen dominieren wird:
Im Zeitraum Januar bis November 2006 wurden 41200 Armbanduhren aus Edelmetall im Wert von 173,4 Millionen Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war dies ein wertmaesziger Zuwachs von 23,8%.
--Statistisches Bundesamt
Wenn das kein indikator ist. Der deutsche mann traegt wieder hochwertige zeiteisen. Es geht aufwaerts, es geht aufwaerts.
So, aschermittwoch. Zeit fuer den letzten eintrag zum fastnachtsexperiment:

Dieses chinesische qualitaetsprodukt habe ick letzte woche bei deko-behrendt erstanden. Da wo jetz diese lufthutzen in dem holzrahmen sind, da waren montag frueh noch so schepperbleche drinne. Fuenf paar. Vier davon habe ick an rosenmontag da raus gedroschen, durch ganz normale benutzung. Es kommt aber noch besser. Bei ihrem freiheitsdrang wurden die schepperschellen, von den sie haltenden stahldraehten unterstuetzt. Die sind so rund 0,4mm stark und drueckten sich durch das trommelfell des instruments. Die dinger haben mir doch ein wenig das samba-haemathom am oberschenkel perforiert. Ein wundervoller anblick is er jetzt, mein rechter oberschenkel. Weiterhin habe ick ueberall auf dem handballen so druckschmerz ... also, um die produktschelte abzukuerzen - deko-behrendt ist ein topladen, uebrigens mit filiale in Berlin, in dem einkaufen noch spass macht - und um zum thema zurueckzukehren, es war eine riesensause, die mit einigen wenigen abstrichen nach Hakens geschmack war.
Was muss der fastnachtstourist nun beachten, um die fussangeln der festivitaet zu meiden? Sucht die sambatruppen in den altstadtgassen. Meidet grossbuehnen, die von radio- und fernsehsendern gestiftet sind - ein rat uebrigens, der das ganze jahr und deutschlandweit gilt. Weiterhin muss man sich warm anziehen. Gorilla ist das kostuem der wahl, oder neopren-elefant. Ja oder man geht als Reinhold Messner und Arwed Fuchs. Ich selbst habe den rat nicht befolgt und huste jetzt nach kraeften. Festes schuhwerk ist auch pflicht, denn gegen 14:00 Uhr ist der mainzer schillerplatz von einem konglomerat aus konfetti, verschuettetem bier und kotze bedeckt, dass man nicht mit seinen neuen prada-pumps durchpfluegen moechte. An proviant traegt der narr elektrolytreiches bei sich. Chips, minisalamis, salzbretzen. Zu trinken hat man dabei, was gefaellt. Es darf ruhig ordentlich billig sein. Viel kann auch nicht verkehrt sein.
Also, wie gesagt, ein fest so janz nach Hakens eigenartigem geschmacke. Tschuldigung, an die armen mitmenschen, die ick gegen mittag per telefon belatschert habe. Kommt nich wieder vor.

Jestern war dann lumpenball der mainzer studnikpostille in der rheingoldhalle. 'Rheingoldhalle', wat fuer ein name fuer ein bauwerk, aber ick will nich abschweifen. Karten machten also 20oesel pro nase und dafuer gab es Gildo Horn als hauptattraktion und Los Mescaleros als aufwaermer. Wer sie nicht kennt, Los Mescaleros sind die band, die die musikspur fuer die bekannteren Quentin Tarrantino filme beigesteuert hat - zumindest glaub ich, die waren das. Kurz, die aufwaermer waren klar die bessere band. Titty-twister-sound satt und einem froehlichen "Fumando Marihuana" am ende. Gildo hat seinen stiefel souveraen runtergeschrammelt und er ist ja auch wirklich begabt. Hier wogte die masse und die Mescaleros muessen sich gewundert haben ... Musikmaessig haben sich anreise und kartenkauf also mehr als bezahlt gemacht, fastnachtsmaessig waren bis auf die kostuemierung keine besonderheiten verglichen mit dem normaljahr festzustellen. Man benahm sich, wie man sich eben benimmt auf konzerten. Unter den kostuemen war mit speedy gonzales am liebsten und dieser typ der aussah wie der andere da aus dem film, dieser mexikaner, der von einem ueberfall ueberrascht wird und in einem am hintern knoepfbaren grobrippunterwischeoverall, offenen stiefeln, sombrero, flinte und schnurrbart auf dem staubigen dorfplatz steht und schimpft ... so war der typ jedenfalls zurechtgemacht.
Fazit, diese grossfeste kann man, muss man aber nicht mitmachen. Man sollte es von den auftretenden kuenstlern abhaengig machen. Altweiberfasching in den gassen der Mainzer altstadt bleibt ein muss fuer jeden fastnachtstouristen.

Jetz laeuft et also, das fassenacht-experiment. Weiberfastnacht is ja der startschuss von den dollen tagen, und die war gestern. Wir starteten als kleingruppe in der hessenkapitale ... und, naja, die strahlkraft von Mainz rueber ist jetzt nicht so hoch wie man erwartet haette. Wie dit bild oben zeigt geht es bei uns eher zu wie in einem dogmafilm. Habt hier "Festen" gesehen? So ungefaehr gehts zu weiberfastnacht in wiesbaden. Drueben in Mainz faengt man dann an zu verstehen, was das mit der fete auf sich hat. In Mainz, in der altstadt ist es dann schon amuesant ... to say the least ... besonders vor dem rewe der auch in Mainz bis 22:00 uhr auf hat. Da findet das statt, was wohl strassenkarneval heisst. Keine buett, kein schunkeln und lateinamerikanisch gepraegte beschallung. Mucke wird hauptsaechlich von blechblasensembles mit perkussionsunterstuetzung geliefert, die charthits interpretieren. In den seitengassen sind auch eins zwei sambatruppen am trommeln. Das publikum bildet die geschlossen angetretene studentenschaft angetan mit 70er jahre sonnenbrillen und noch ein paar andere.

Ach ja, kostuem muss natuerlich her. Die guenstigste einsteigerausfuehrung, sind diese roten schaumstoffnasen vom dekobehrent fuer 39cent. Preislich und thematisch ist nach oben freilich alles erlaubt. Da liefen auch vier o.b. umher. Wichtig, damit es amuesant wird, ist natuerlich die angenehme gesellschaft. Da darf ick hier mal einen gesonderten dank aussprechen.
Bisher kann ick also sagen: "Ja, so kann man dit machen, so macht dit plaisir." Nachher probier ick noch einen grossball in der Rheingoldhalle drueben in Mainz. Ihr seht ick lass nuescht aus. Na denn Helau bis zum naechsten bericht.
Nach lektuere des wunderschoenen und lehrreichen interviews der taz mit bundesinnenminister Schaeuble schoss mir das folgende - wahrscheinlich gar nicht mehr so lange - fiktive interview mit einem zukuenftigen bundesinnenminister durch den kopf. Ich hoffe herr Schaeuble wird das noch erleben duerfen:
Herr Schaeubchen, sind Sie der ranghöchste Einbrecher Deutschlands?
Wolfram Schaeubchen: Nein, ich komme in keine Wohnung rein, ich weiß auch kaum, wie die Polizei das macht. Ich weiß gerade mal so, was ein Nachschluessel ist.
Haben Sie Angst vor den sogenannten Lockpickern, also vor Einbrechern?
Nein, ich öffne grundsätzlich keine Tueren, wenn ich nicht weiss wer dahinter steht. Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Einbrecher schicken.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Montag das heimliche Ausspähen von privaten Wohnungen durch die Polizei bis auf weiteres für illegal erklärt. Eine Schlappe für den Bundesminister des Innern, der solche Einbrueche propagiert?
Nein. Der BGH hat ja nicht gesagt, das sei überhaupt nicht erlaubt. Er hat nur eine gesetzliche Grundlage gefordert, und die werden wir schaffen.
Sind Sie da so sicher? Die Bundesjustizministerin ist in dieser Frage deutlich skeptischer.
Wie die Regelung konkret aussehen wird, ist noch offen, aber sie wird kommen. Da ist ein breiter Konsens in der Regierungskoalition. Ich habe von niemand gehört, dass wir gar nichts machen sollen.
Warum wollen Sie Wohnungen unbedingt heimlich durchsuchen? Genügt es nicht, die Wohnung per Hausdurchsuchung zu durchsuchen?
Nein, es gibt Fälle, da würden die Ermittlungen vorschnell gestört, wenn die Polizei eine Hausdurchsuchung macht. Dann würden Hintermänner und Komplizen gewarnt und könnten ausweichen. Außerdem ist eine Wohnung ja auch leicht von gesuchtem Material zu saeubern. Vielleicht wird bei einer Durchsuchung gar nichts gefunden. Drin wohnen muss der Verbrecher aber wieder.
Soll es solche Einbrueche künftig fünfmal im Jahr geben oder 50.000-mal?
Das hängt davon ab, wie sich die Wohnungsnutzung entwickelt. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, welche Bedeutung das wohnen heute hat? Da will ich mich nicht festlegen. Und natürlich hängt die Antwort auch davon ab, bei welchen Straftaten die Methode angewandt werden darf.
Wofür plädieren Sie?
Als Innenminister, der für die Sicherheit dieses Landes zuständig ist, bin ich natürlich für einen weiten Anwendungsbereich. Die Justizministerin ist da zurückhaltender. Da sind wir noch etwas auseinander. Aber wir sind ja erst am Anfang der Diskussionen.
Sollen nur die Wohnungen von Verdächtigen ausspioniert werden oder auch die von bloßen "Kontaktpersonen"? Sollen Wohnungen nur einmalig durchsucht oder über einen längeren Zeitraum überwacht werden?
Die Fachleute melden uns jetzt den ermittlungstaktischen Bedarf. Dann formulieren wir einen Gesetzentwurf, der politisch abgestimmt wird. Und dann kann ich Ihre Frage beantworten.
In der Wohnung findet man auch sehr persönliche Details zu Liebe, Gesundheit und Steuererklärung. Wie wollen Sie den "Kernbereich privater Lebensführung", dessen Schutz das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe besonders angemahnt hat, beachten?
Ich kenne und respektiere die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz der Privatsphäre. Aber wir müssen auch sehen, dass dieser Schutz in der Alltagswirklichkeit praktikabel bleibt. Verbrecher und Terroristen sind klug genug, so etwas auszunutzen. Die tarnen ihre Informationen dann zum Beispiel als Einkaufszettel. So leicht dürfen wir es denen nicht machen.
Der Strafrechtsprofessor M. J. hat am Dienstag in einem taz-Interview vor der Einführung von Einbruechen eine Grundgesetzänderung gefordert, da es um Eingriffe in die Unverletzlichkeit der Wohnung geht. Sehen Sie das auch so?
Bisher nicht. Aber wir werden prüfen, ob eine Verfassungsänderung nötig ist.
Soll auch das Bundesamt für Verfassungsschutz Einbrechen duerfen?
Ich bin dafür. Ich habe immer betont, dass angesichts der terroristischen Bedrohung die Vorfeldaufklärung mindestens so wichtig ist wie die Strafverfolgung - vor allem, wenn es um Selbstmordattentäter geht. Ob wir aus der Karlsruher Entscheidung auch für den Verfassungsschutz Konsequenzen ziehen müssen, werde ich im Rahmen der ohnehin eingeleiteten Novelle des Verfassungsschutzgesetzes prüfen lassen.
Ist der Verfassungsschutz des Bundes schon bislang in private Wohnungen eingebrochen?
Zu operativen Fragen nehme ich nur im Parlamentarischen Kontrollgremium Stellung.
Verstehen Sie, wenn die Menschen beunruhigt sind, weil die Sicherheitsbehörden immer neue Befugnisse bekommen?
Die meisten Menschen sind über Terrorismus und Kriminalität beunruhigt, nicht über polizeiliche Schutzmaßnahmen. Sie wollen, dass der Staat ihre Sicherheit garantiert. Dazu muss er auch neue Technologien nutzen. Wir können nicht stehenbleiben, wenn das Verbrechen und der Terrorismus immer neue Wohnmöglichkeiten zur Verfügung haben.
...
... und so weiter und so weiter. Bitte folgenden Satz, der vom jetzigen bundesinneminister stammt besonders zu beachten "Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken." Liebes BKA, auch ich bin anstaendig, sie muessen auch mir keine trojaner schicken. Ebenfalls anstaendig sind Aras und Yilmaz vom Pammukale Grill und die Alten Herren von Gruen-Weiss Baumschulenweg. Ich bitte das in ihre planungen einzubeziehen.
(via Juergen)
Eben lauf ich da in Biebrich die strasse lang, da ist da grad ein riesen auftrieb. Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen da. Alles was rang, namen und blaulicht hat und in der ganzen strasse riecht das wie teufel nach gas. War eigentlich zu erwarten, die strasse war die "Bunsenstrasse" ... nicht auszudenken, wenn das in der Otto-Hahn-Strasse passiert waer.
Mist, wenn Berlinale ist, kommt es einen schon schwer an, nicht mehr in Berlin zu sein.
Was macht man zum zeittotschlagen auf zugfahrten? Presseschau, genau. Diesmal war die auswahl zumindest des ersten titels einfach. Mit getoese wurde letzte woche deutsche ausgabe der Vanity Fair auf den markt geworfen. Ein euro einstandspreis. Da hab ich gedacht "Mensch, fuern euro. Allein der heizwert des papiers sollte do' 'nen euro wert sein." Also gekauft das ding. Na ja, was soll ich nun dazu sagen? Hinter dem glamour verheissenden schwarzen einstandseinband grins mich vom eigentlichen cover Til Schweiger an, der mir androht mich ueber seine sicht der dinge aufzuklaeren. Dazu schreibt Michel Friedman ueber einen besuch bei der NPD. Dann die auszuege aus den tagebuechern der politkovskaja, die wir aus der Zeit kennen und eine hochglanz homestory von diesem Obama da, als waer er es gewesen, der sich damals im bus vorne hingesetzt haette, und dazu herr Schweiger in einer fotoreihe, die darin gipfelt, dass "oben ohne Til" sich einen gartenschlauch in den schritt haelt und pinkeln imitiert als waers granufinkwerbung. Ach nein, das brauch ich nicht. Ein, ich moechte es mal journalistischen lichtblick nennen, ist der artikel von Bushido ueber sich selbst. Den artikel hat er ziemlich sicher wirklich selbst geschrieben und da gabs dann sachen zu lesen, die man noch nicht wusste. Ansonsten gibts zur deutschen Vanity Fair nur eines festzuhalten: Ich werd weiter die Bunte beim frisoer lesen, da bleib ich genauso auf dem stand der dinge.
Aber wo wir grade vom Bushido sprechen. Der zweite titel in der zeitungsschau war mal wieder die Bravo. Die bot jetzt nicht eben viele ueberraschungen. Es gibt eben dinge, die sich nie aendern. Die Bravo gehoert dazu. Schoen zu sehen ist aber, dass der Bushido mit steigendem alter ein richtig angenehmer zeitgenosse zu werden scheint. Wie ich drauf komme? Der mann hat einfach bauernschlaues, auf den abbildungen in der Bravo. Das gibt ihm erstmal was sympathisches und laesst das alte bomberjoppenimage angenehm zurueck treten. Er traegt auch rosa t-shirts mittlerweile. Tja, irgendwann finden sie alle auf den pfad der tugend.
Letztes blatt in der zeitungsschau ist die aktuelle Java Spektrum. Hier von automatisierten akzeptanztests erfahren. Da war ich erstmal skeptisch. Koennte vielleicht ne gute idee sein. Man muss halt wissen wo man 's benutzen sollte. Ick wuerd mal erstmal abwarten. Dann gibts einen artikel zum einsatz der Workflowengine jBPM. Dafuer muesste man sich mal zeit nehmen. Ich werd mal ueber szenarien nachdenken. Da sind noch mehr artikel, die ich noch nicht geschafft habe. Liesst sich halt nicht weg wie die Bravo. Da muss noch dran gearbeitet werden.
War ja klar, in den zwergenherzogtum kommt dit internet astrein aus der luft, wie man an der aktivitaet hier sieht ... aber ... hier warte mal, ein kleiner alliterativer beitrag zum deutschen idiom noch. Wie waer denn "Frueher war das ein astreiner klub, heute is das eine huefthosenhalde."? Statt "Huefthosenhalde" wuerde auch "Huefthosenhoelle" gehen.
... an eurer elektromail bin ick dran, wa?! Jeduldet euch, dit kommt allet, dit kommt allet.
Wir haben den umzug ja machen lassen, von eine grosse berliner umzugsspedition. Die schoene hat den abtransport ueberwacht und ick hier in die hessenkapitale das auspacken. Die drei packer, die hier die ladung geloescht haben waren original mein format. Die hab ick gemocht. Diese herzlische berlinische art, die man auch in berlin kaum mehr antrifft, hat mir dit herz jewaermt. Dit waren original drei so typen. Ein dreikaesehoch/dreikaesebreit typ. Dann einer, typ schlacks, mit oberlippenpflaum, brille und staendig mit seine neue freundin am mobilfunken und der chef, von mittlere groesse, beede arme bis auf uhrhoehe runter voll taetowiert. Alle warn se maeschtig am lokalkolorit verspruehen. Sehr schon war dit. Jut war, und die pointe is ziemlich universal einsetzbar, dis folgende: Da sind der chef und der dreikaesebreit son sofa am hochwuchten im treppenhaus. Der chef oben am richtung vorgeben und der dreikaesebreit unten muss die janze chose halten. Jetz kommse im dritten stock an, da muss der kleene absetzen, von oben hat man ihn bis dahin janich gesehen, er setzt also ab und kieckt mit seine anjestrengte rote omme ueber dit riesensofa. Da mein der chef: "Na wat'n? Kleene schwaechephase? Moechteste ma' mit mutti telefonieren?" Dit jehoert meine meinung nach in jeden gut sortierten wortschatz: "Na wat'n? Moechteste ma' mit deine mutti telefonieren?" Dit kann man staendig brauchen, auch und gerade im arbeitsleben. Och schoen und wieder war der chef beteiligt, war dis folgende: Ick zeige da also meine solidaritaet mit die arbeitende klasse und trage och kisten. Da is eine offene buecherkiste dabei. Der chef kommt mir entgegen, kieckt so und meint "Diederich Heßling war schon immer ein schwaechlicher knabe" Ick will ihm grad an'n hals, da merk ick wat er meint. Da liecht doch oben uff die buecherkiste die reclamausgabe von Manns "Der Untertan" ... und wat soll ick euch sagen ... der erste satz lautet "Diederich Heßling war ein weiches kind, ...". Hola, denkste da. Haettste jetz nich jedacht, dit da jetz so'n moebelpacker, wa? Ick find dit spitze. So muessen umzuege loofen. Prost.

Seit die schoene wieder in meiner naehe weilt, bin ick wieder haeufiger im Tally Weijl anzutreffen. Ihr wisst doch, in diesem huefthosenladen, wo et die glitzersachen jibt. Jut, ick koennt och draussen warten, aber drinne is jeheizt und es sind irre viele maedchen da, neben der einen wahren. So schlecht, wie sich dit zuerst anhoert, is dit also jar nich. Letzens hab ick sogar wat fuer mich gefunden. Fuer schlappe drei euro einen topguertel mit strassrevolver als schliesse ... und weil dieset ding bei den damen auf huefte sitzen muss, krieg ick dit sogar janz einwandfrei um die V-foermige behausung von meine verletzliche seele geschnallt. Wie scharf is dit denn?

Hier noch ne abendliche impression von der arbeit der wasserschutzpolizei in mainz kastel. Jut, dass es euch gibt, jungens.
Mann, mann, jetz war ick aber ne weile stille, wa? Dit tat euch jut, wa? Mit dem internet, dit is gleichbleibend schlecht. Also wird es hier auf der kolumne weiterhin schleppend gehen. Morgen fahr ick in dit piktoreske zwergenherzogtum, wo der hauptmann von koepenik begraben liegt. Vielleicht wirds da besser. Hier aber trotzdem noch ein kleiner beitrag zum deutschen sprachschatz. Nach "Schlank wie nie mit bulimie" oder entsprechend "Schlank wie nie mit anorexie", sollte man sich auch viel oefter mal sagen "Beliebt wie nie mit euphemie" ... kannste ma' bringen, find ick.
... und zur diskussion um den trojaner des bundes, leute, da faellt mir och noch wat ein, dit kann ick euch aber sagen.