The faculty of Harvard Law School has unanimously approved a motion for open access: articles will be made freely available in an online repository. With the success of this motion, Harvard Law becomes the first law school to make an institutional commitment to open access to its faculty's scholarly publications [...]
-- law.harvard.edu
This could easily mean that open access has become - or will become soon - main stream. Let's start looking for another worthy cause to fight for.
I'm still not perfectly convinced about the benefits of google's search faces option. If you'd look for faces related to Rock 'n' Roll, you'd expect something different, wouldn't you?
Die N.Y.-Times hat eine huebsche bleiglasgrafik zu den ausgaben der amerikanischen haushalte. Scherbengroesse ist ausgabenanteil. Farbe ist preisaenderung im letzten jahr. Der algorithmus, um die scherben zu berechnen - die darstellungsform heisst Voronoi Diagramm - scheint von Michael Balzer aus Konstanz zu kommen. Ich werd mal versuchen naeheres rauszukriegen.
(via infoaesthetics)
A: Make me a sandwhich.
B: What?! Make it yourself.
A: Sudo make me a sandwich
It’s our preference to use a text editor, like HomeSite, TextPad or TextMate, to “hand code” everything, rather than to use a wysiwyg (what you see is what you get) HTML and CSS authoring program, like Dreamweaver. We just find it yields better and faster results.
So says Khoi Vinh, design director of NYTimes.com. Right he is.
Am 23.04.2008 um 18:00 Uhr gibt es eine kleine podiumsdiskussion in Mainz: "Schutz der Privatheit - Informationsgesellschaft ohne Tabu?" ... koennte interessant werden. Vielleicht nicht so kontrovers, wie man sich das wuenscht, aber interessant. Angekuendigt sind:
Stattfinden soll das alles in der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz. Man soll sich vorher anmelden.
Hab ja nun von verschiedenen unabhaengigen quellen gehoert, man solle sich doch mal Haskell ansehen. Rein funktional und tanderadei. Haskell-programmierte beispiele machen oft auch wirklich einen sehr eleganten eindruck. Ick nehm also meine ganze arroganz zusammen und kiecke. Oh man, dit is jetz nich so aus'm hut trivial, wenn man, sagen wir mal, ein wenig verbildet ist. Kurz, es wird wohl ohne tutorial nicht gehen. Geb ich also bei google "haskell tutorial deutsch" ein, denn die englischen short intros hab ich schon verstanden ... ohne aber wirklich dahinter zu steigen.
Ich werd es jetzt mit Ralfs Hintzes Haskell Kurs versuchen, denn dorten steht gleich vorn unter "Haskell in einer Nussschale": "C-Programmierer. Vergeßt! Vergeßt am besten alles, was Ihr ueber Programmierung und Programmiersprachen wisst.". Ein gefuehl, was mich auch so langsam beschleicht. Ralfs tutorial sieht rein vom inhaltsverzeichnis ganz vielversprechend aus. Ick halt euch auf'm laufenden.
... of course the gentle introduction at http://www.haskell.org/tutorial/ seems reasonable as well
So, Kinder. Dit update is durch. Ick musste ja, weil ick die letzten drei jahre faul war, jetz mit einem satz drei versionen meines kolumnenbastelprogramms textpattern ueberspringen. Irgendwelche brasilianischen spam-frickel hatten einen weg gefunden, die alte installation zu kapern und haben hinterher nicht aufgeraeumt.
Klar, dass die mitgelieferten aktualisierungsroutinen grandios abschmieren, wenn man versucht drei versionen mit einem mal zu nehmen. Fuer mich hiess das lesen und verstehen. Was hat sich geaendert? Wo ist was dazugekommen? Was ist ersatzlos gestrichen? Welche neuen datenbankfelder haben sie jetzt und was sollte da drinnen stehen? Und so weiter und so weiter.
Ich bin jetzt so ungefaehr zu 94% durch mit der zeremonie, die auch gut in die karwoche gepasst haette. Das gute ist, dass ich jetzt wieder ziemlich genau weiss, was dieses textpattern macht. Wer also was wissen will, einfach fragen.
Fuer den nutzer hat sich kaum was geaendert. Es sollte ja seamless sein, isset ja wohl auch. Eine groessere sache ist da aber. Die feeds liegen jetzt woanders:
Wenn einem noch lose enden auffallen, in die kommentare damit!
hier wird es die naechsten wochen etwas rumpeln. Ich muss softwaremaessig mal dicke bretter bohren. Das soll natuerlich wieder total seamless laufen. Rein optisch halt. Deswegen kann es sein, dass es hier mal ein oder zwei tage gar nichts zu sehen gibt. Mal sehen.
Seit gestern nicht mehr bei uns: Joseph Weizenbaum.
"Das Fernsehen ist die größte kulturelle Katastrophe, die die Erde in der Zeit, an die wir uns erinnern können, erlebt hat."
Lets post another mathematics piece. Robert Lang is an origami artist and maintains a webpage on his art. Here he collected a list of math origami links, which are interesting, to say the least.

Bald ist wieder fruehling und dann sieht es in den stadtparks wieder so aus wie oben. Ein hoch auf das jahr der mathematik! ... Na ja, ick zumindest wuensch mir, dass es so kommen moege. Die oberwolfacher, uebrigens, haben sich zu diesem anlass eine ausstellung mit bonbon-bunten rundgelutschten sphaeren ausgedacht: http://www.imaginary2008.de/. Hm, da hatte ich mir mehr erhofft. Sowat macht doch der schockwellenreiter jeden morgen.
(bild: englishrussia)
Also leute, jetz hab ich es soweit. Das wort-assoziier-spiel steht soweit. Wir haben zwei hauptfunktionen: "Assoziieren" und "Blaettern".
Im assoziiermodus kann man worte assoziieren. Eine zutiefst menschliche taetigkeit, die fast allen spass macht. Man bekommt ein wort angezeigt und soll schnell das erste wort, die erste phrase, eintippen, die einem dazu einfaellt. Wenn einem falsch geschriebene, beleidigende oder sinnlose worte angezeigt werden, kann man die markieren. Die tauchen dann nicht mehr auf, bis sie geprueft sind. 'Einsame Worte' sind worte, die noch keine assoziationen haben und deshalb zuerst partner brauchen. Deswegen kann man sich nur solche anzeigen lassen, wenn man den entsprechenden haken setzt. Das waer schon alles. Klingt einfach, macht aber einen heidenspass.
Die ergebnisse kann man sich dann im Blaetter-modus ansehen. Das dicke wort ist das aktuelle startwort. Die naechstkleineren worte sind direkte assoziationen zum startwort. Die grauen noch kleineren worte sind die direkten assoziationen der direkten assoziationen. Unten ist ein suchfeld. Mit dem kann man nach bestimmten worten suchen. Ist das wort noch nicht in der wortliste, wird es automatisch aufgenommen. Unten in der wortbox findet man noch einige basisstatistiken zum zustand des assoziationsraums. jetz gerade steht da: 3510 worte - 3152 assoziationen - 3601 vorschlaege. "Vorschlaege" enthaelt auch mehrfach angegebene assoziationen. Die anderen begriffe muessten klar sein, oder? Assoziationen sind wortpaare und worte sind eben worte.
Danke an die, die schon in der testphase auf dem assoziationsraum rumgetippt haben. Ich schau jetzt mal, was man an grafischer aufbereitung machen kann ... und ihr geht mal los und bewerbt das ding! ... und assoziieren natuerlich. Assoziieren koenntet ihr auch.
ach ja, datenschutz. Ich speichere in der assoziationsdatenbank wirklich nur die eingehenden wortpaare. Keine adressen, keine nutzerdaten, nicht mal sessions. Es ist also nicht moeglich assoziationen oder gruppen von assoziationen auf jemanden zurueckzufuehren.
A huge huge thanks a lot goes out to Scott Klarr for his large and superb collection of programming language cheat sheets.
(via kottke)
Hab mir in den kopf gesetzt assoziative wortwolken zu analysieren. Dafuer brauche ich euch. Ihr sollt das wortassoziationsspiel spielen und auf diese weise spass haben und ganz nebenbei die wortwolken schaffen und wachsen lassen. Die schnittstelle ist noch sehr beta. Meldet bitte auch, wenn irgendwas nicht funzt. Rinnjehaun und Danke.
TaxProf, a member of the law professor blogs network, found a paper by James Felton, Peter T. Koper, John Mitchell and Michael Stinson on "Attractiveness, Easiness and Other Issues: Student Evaluations of Professors on Ratemyprofessors.com", Assessment & Evaluation in Higher Education, Vol. 33, No. 1, pp. 45-61, Feb. 2008, on SSRN. Here is the abstract:
Felton et al. (2004) reported that web-based student evaluations of teaching (SET) demonstrated a student preference for course easiness and instructor sexiness. This study explores these same relationships with a larger and improved database. Results indicate even stronger relationships than previously reported. In addition, this study demonstrates significant cultural differences by institution and discipline in the relationships between Quality, Easiness, and 'Hotness' in web-based SET.
Yahoo! closed down it's famous Design Innovation Team, firing the whole creative staff. Yahoo! plans to close down all it's innovation teams. Is this the first step towards becoming a Microsoft affiliate?
(via information aesthetics)
Die DFG ist den blogrolls auf der spur. Meiner meinung nach eine marginalie, aber seis drum. Die umfrage laeuft noch bis 29.2.2008:
Do you know SAS, the business intelligence tool with the 60ies-charmes? If the day comes, when you need to find the first and second largest value from a set of observations, here is how it'd work:
proc summary data=&inputdataset.;
var &variable.;
class &class_list.;
output
out=&output_dataset.
sum=idgroup(max(&variable.) out[2] (&variable.)=)
/autolabel autoname;
run;
Somehow idgroup and out[2] do the trick. Why it works and what else to look after can be found in "Getting the Most from PROC MEANS" by Andrew H. Karp.
Die datenschutzdebatte gibt es auch noch. Seit kurzem kursiert der erste referentenentwurf zum neuen bundesmeldegesetz (PDF) (Quelle: Philip Banse). Dazu gibt es ein lesenswertes interview mit Peter Welchering auf d-radio: Das Super-Melderegister. Es geht, unter anderem, um die neue einheitliche steuernummer, die laut referentenentwurf jetzt doch teil des melderegisterdatensatzes sein soll. Nun muss man wissen, dass es letztes jahr noch hiess, die einheitliche steuernummer darf es nur geben, wenn sie nicht teil des melderegisterdatensatzes wird. Und? Prompt steht sie drauf, auf dem innenministeriellen wunschzettel. Was soll man jetzt dazu sagen, ohne ausfallend zu werden? Auf der anderen seite koennen wir, glaub ich, gelassen bleiben. Erstens, weil der vorliegende entwurf eben ein entwurf ist und zweitens weil die technische infrastruktur zur einfuehrung der steuernummer noch nicht recht steht. eGov - da weisste bescheid.
(via rabenhorst)
Taking someone else’s idea and increasing the quality by 5% occurs at the price of a 50% decrease in their commitment to execution
--aphotoeditor
There is not much to add. This seems to be the most common 'commitment killer'. Probably more common than any other managerial failure. So, hands off my business, do your job.
Laut Kommune21, dem leitblatt des kommunalen eGovernment, ist hessens landeshauptstadt 3d im netz ... und es stimmt, wenn man denn google_earth installiert hat ... was fuer ein mehrwert. Wo wir gerade von eGovernment reden, am 19.1. fordert Tobias Armbrüster in einem beitrag fuer Computer und Kommunikation, dass behoerden doch bitte wieder zu ihren leitzordnern zurueckkehren sollen, denn:
Das britische Beispiel zeigt sehr schoen, dass viele Beamte, aehnlich wie Millionen von PC-Usern zuhause, nicht die leiseste Ahnung davon haben, wie man vertrauliche Informationen auf einem PC sicher schuetzt.
-- dradio
... ist wahrscheinlich was dran. Ich fuerchte die vertraulichkeit ist nicht das einzige argument. Das verwalten an sich hat ja formen angenommen. Nicht nur im oeffentlichen dienst. Gleiches gilt auch fuer verwaltungs-, stabs- und querschnittsabteilungen in jedweder organisation. Die leute dort koennen heute zehn mal mehr verwaltungsakte ueber ihre mitmenschen kippen als frueher. Fuer sie selbst eine schoene sache, denn sie fuehlen wichtiger und produktiver und ihre projekte sind ja auch immer total 'spannend'. Fuer die verwalteten und sicher auch fuer das grosse ganze ist das verwalten mittlerweile eher ein hemmschuh, aber wem sag ich das?
The 28th January is Data Protection Day - An initiative of the Council of Europe with the support of the European Commission.
Eloquent JavaScript - An opinionated guide to programming
by Marijn Haverbeke
I had a quick glance over three chapters. Seems worth having a closer look. (via schockwellenreiter)
Die aktienpreise rutschen weg. Die rezession droht. Wie bringt man seine firma, die eh schon ein sanierungsfall ist, durch die krise? Was ist zu tun? Zuerst mal ruhig bleiben, denn Hakens automatischer Business-Consultant weiss rat:
Richtig, auf basis des kantinenessen-generators gibt es jetzt auch den automatischen Business-Consultant. Der kann einstweilen noch nicht viel, aber ihr koennt ja schonmal gucken. Das text-interface erreicht man, fast wie letztes mal auch, per http://tageloehner.de/econsultant.php?out=txt. Viel spass.
Sun announced an agreement to acquire MySQL AB, an open source icon and developer of one of the world's fastest growing open source databases. This acquisition accelerates Sun's position in enterprise IT to now include the $15 billion database market and reaffirms Sun's position as the leading provider of platforms for the Web economy and its role as the largest commercial open source contributor.
...this would be Sun's published opinion, and here is MySQL's:
Sun Microsystems, Inc. (NASDAQ: JAVA) today announced it has entered into a definitive agreement to acquire MySQL AB, an open source icon and developer of one of the world’s fastest growing open source databases for approximately $1 billion in total consideration. The acquisition accelerates Sun's position in enterprise IT to now include the $15 billion database market. Today's announcement reaffirms Sun's position as the leading provider of platforms for the Web economy and its role as the largest commercial open source contributor.
Pretty much the same. I will need a night to think the consequences over. Yet, one thing is for sure: This truly is a large wedding.
Wenn man die seite neu laedt, aendert sich das kantinenessen ...
... jetz fragen natuerlich alle, wie hat der tausendsassa dieses tolle kantinenessen in seine seite integriert? Einfach, er hat den KantinenEssen-Generator um zwei schnittstellen erweitert. Einmal gibt es eine total billige flachtextschnittstelle unter 'http://tageloehner.de/chef.php?out=txt'. Auf die weise liefert der generator den unformatierten namen des gerichts. Ich hab mich entschieden umlaute mit guten alten html-escapes auszuliefern, der abfragende muss also kein 'encode' aufrufen, um ein appetitliches kantinen essen in seine seiten einzubinden. Ein schlichtes
<?php echo file_get_contents('http://tageloehner.de/chef.php?out=txt','r'); ?>
sollte reichen.
Fuer die ganz ausgefuxten hab ich auch eine XML-RPC schnittstelle bereitgestellt. Unter 'http://tageloehner.de/chef.php?out=xmlrpc' liefert der generator auf anfragen der form:
<?xml version="1.0"?>
<methodCall>
<methodName>haken.KantinenEssen</methodName>
<params>
<param>
<value><string>generateDish</string></value>
</param>
</params>
</methodCall>
ein XML-RPC-konformes kantinenessen. Prall oder? Die klassische HTML-schnittstelle ist freilich weiter erreichbar: Kantinenessen-Generator ... und huebscher ist sie auch geworden.
Erinnert ihr euch noch an diese umfrage, die sich an frauen richtete und komische fragen zu essen und maennern fragte? Einen Entwurf der Auswertung zu Ernaehrungsgewohnheiten und Partnerwahl kann man jetzt einsehen und, wie heisset auf neudeutsch, peer-review machen oder weitere auswertungswuensche anmelden.
Hier hat die zeit was eigenartiges: "Datenschutz: Vor der 'Observosphäre' gibt es kein Entkommen". Die essenz ist: "wir werden der vollueberwachung nicht entgehen, die demokratie wird daran zugrunde gehen, aber wir muessen weiter dagegen angehen." Irgendwie ist das so eine art komisch djihadesker fatalismus. Ich bin nicht mal der ansicht, das es kein entkommen gaebe. Es gibt die ganzen verschuesselungsmethoden, die sind ja der hauptgrund, warum unsere ermittler staendig nach neuen befugnissen schreien. Sicher, die werden uns nicht vor der allgegenwart personalisierten marketings schuetzen, aber gegen die wirklich demokratie-gefaehrdenden tendenzen gibt es mittel und wege. Wie gesagt, verschluesselung ist die loesung, nicht das problem.
Der interviewte, Bernd Flessner, ist "Medienwissenschaftler und Zukunftsforscher". Naja, bei zukunftsforscher muss ich ja immer an Hildebrands Deutscher Kakao denken. He he ... nuescht fuer ungut, Bernd, die meissten der thesen des interviews sind nicht ohne weiteres vom tisch zu wischen - die vermischung staatlichen und privaten ueberwachens zum beispiel - nur eben das fazit. Ich weiss nicht.
Weiterlesen auf englisch:2007 worst ever year for data protection.

Da entwirft man ein total tolles cover fuer einen lehrerkalender ... und? ... auch wieder nicht recht.
Auwei, die immer wohlmeinenden referenten des Bundesministeriums fuer Bildung und Forschung haben das Jahr der Mathematik ausgerufen. Auf der seite wird man dann auch gleich gefragt, ob man Mathemacher sein will ... Was soll das sein? Mathemacher? Ich kenn einen Haarmacher. Sehr zu empfehlen, uebrigens, bei der mathegeschichte bin ich da noch nicht so sicher.
(via telepolis)
Die videos der 24C3 sind fertig. Was ich von der 24C3 mitbekommen habe, leider hatte ich auch dieses jahr keine zeit alles anzusehen, war interessanter, relevanter, runder und insgesamt besser als das zeug vom letzten jahr. Mag sein, dass ich jetzt trainierter im C3-gehen bin, mag sein, dass ich einen besseren tag erwischt hab als letztes jahr.
Die beitraege zu elektronisch "unterstuetzten" wahlverfahren und der beitrag zur weiteren TOR-entwicklung kann ich empfehlen. Nett waren, wie eigentlich immer, die eher philosophischen geschichten. Besonders "Die Wahrheit und was wirklich passierte - Jede Geschichte hat vier Seiten" war ne nette gelegenheit sich mal wieder mit Bruce Sterling zu beschaeftigen. Eine klare verbesserung zum letzten jahr war auch die demo gegen den ueberwachungswahn. Sehr gut, sollte man oefter machen. Das auch dieses jahr aktivitaeten zum erlernen elektronischer grundfesten angeboten wurden freut mich natuerlich auch. Eine sache war aber schlechter. Das t-shirt. Das shirt der 23C3 wird wohl ein ewiger klassiker bleiben. Trotzdem, naechstes jahr wieder.
B.B.C.'s 100 Things We Didn't Know Last Year
The 24th Chaos Communication Congress (24C3) is the annual four-day conference organized by the Chaos Computer Club (CCC). It takes place at the bcc Berliner Congress Center in Berlin, Germany. The Congress offers lectures and workshops on a multitude of topics and attracts a diverse audience of thousands of hackers, scientists, artists, and utopians from all around the world.
Here are the scheduled events. A whole lot of interesting sessions among them. Unfortunately I can only join at one day ... and I still have to decide which day it will be.
Heute mal ein bischen statistik. Ich hab mir mal die zahlen des letzten jahres, also vom 20.12.2006 bis zum 20.12.2007, angesehen. Hier sind die top ten verweisenden seiten, was die generierten besuche angeht:
Fairerweise muss man sagen, dass die verweisenden seiten netvibes, bloglines, images.google rausgenommen wurden. Die machen halt tierisch wind ohne eine 'semantische verbindung' hierher zu haben. Schade, dass cohu.de mit 1.09% erst auf platz elf kommt.
Der bei weitem groesste teil der besucher kommt freilich ueber suchmaschinen. Hier also die top ten suchanfragen, die besucher auf den Haken gefuehrt haben:
Alle anderen suchworte zusammen machen den rest. So jetzt wisst ihr bescheid.
In the video above Prof. Mattuck of the M.I.T. explains the geometrical view of y'=f(x,y): Direction Fields, Integral Curves. It is part of the course Differential Equations.The lecture lasts 48 minutes and is easy to understand and still interesting. Now i know that integral curves can never be tangents.
Yale provides some of its courses open access. It comes under creative commons which allows to non commercially share alike or remix as long as you give credit to the authors. That is quite a free license:
... but, unlike the M.I.T. with its open course ware, Yale does not yet offer math courses. What a pitty.
(via openaccess-germany.de)
Bei edeka in Ruelzheim wird zur zeit "bezahlen sie mit ihrem fingerabduck" ausprobiert. Dauert natuerlich nicht lange, dann ist der chaos computer club vor ort und hebelt das system aus. Publizistisch flankiert wurde die aktion vom ARD-magazin PlusMinus (Video ist vohanden). Kurzes fazit: Immer die haende in den taschen behalten, wenn euch einer nach euren fingerabdruecken fragt. Erstens sind die systeme laecherlich leicht zu ueberlisten und zweitens muss man sich klar machen, dass man seinen fingerabdruck wie ein passwort hinterlegt. Nur eben ueberall das selbe. Wer es also geschafft hat, mit holzleim und laserdrucker euer passwort zu kopieren, der kann es fuer alle fingerabdruckbasierten verfahren verwenden. Und(!) man sollte sich klarmachen, dass jeder anbieter von fingeabduckbasierten identifizierungsverfahren auch im besitz des fingerabdrucks ist. Kann man dem mann am videothekenschalter trauen? Oder geht der bei naechster gelegenheit mit meinem fingerabduck zu edeka?
Bei dieser faktenlage kann man sich de ccc-forderung nach einem verbot fingerabduckbasierter identifizierungsverfahren nur anschliessen.

"Any girl can be glamorous. All you have to do is stand still and look stupid."
So said Hedy Lamarr. Later on she and her close friend George Antheil invented the "spread spectrum" technology, which is widely used today both in military communications security and cellular phones. They thought one could use it to protect remote controlled torpedos from being jammed by the enemy. The Navy at the height of World War II considered the idea too cumbersome, which it was, given the technology at hand at that time.
(src wired published in 2000)
Consolidated Edison hat vorgestern, nach 125 jahren, das letzte gleichspannungsnetz abgeschaltet. Damit hat Tesla, ausdenker der wechselspannung, sich endgueltig gegen seinen mentor Edison, der wechselspannung immer zum kotzen fand, durchgesetzt. Mehr beim IEEE museum.
Ich hab das anti-innenminister-eselsohr mal von der seite genommen. Kriegt man ja epilepsie von. In zukunft werde ich wieder per eintrag auf entsprechende entwicklungen aktivitaeten hinweisen. Das sich das dranbleiben lohnt, sieht man auch daran, dass Dr. Dieter Wiefelspuetz auch langsam pampig wird. Also, wie gesagt, noch ne schippe drauf! Solange einige abgeordnete ihre zustimmung zu bestimmten gesetzen so begruenden
Eine Zustimmung ist auch deshalb vertretbar, weil davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts moeglicherweise verfassungswidrige Bestandteile fuer unwirksam erklaert.
... haben sie auch nichts als druck verdient ... bis sie pampig werden.
Ich kenn da einen, der will's wissen und deswegen hat er einen fragenbogen entworfen und jetzt sollen den moeglichst viele Frauen ausfuellen. Es geht um eure ess-, trink- und partnerwahlgewohnheiten. Ein hochinteressantes thema is dit. Also los, ausjefuellt!
Ach ja, und ihr internetkolumnenbetreiber, traget die frohe kunde die welt, auf das wir bald wissen, was frauen wuenschen!
Because I always forget it, here as a reminder for me: How does perl's grep work:
grep {BLOCK} ARRAY;
or rather
grep (EXPR, ARRAY);
example:
@sesamestreet = ("b-bird", "ernie", "bert", "elmo");
$yeah_no = "";
if(!grep{$_ eq $ARGV[0]} @sesamestreet){
$yeah_no = "not ";
}
print "$ARGV[0] is ".$yeah_no."in sesamestreet\n";
Die Big Brother Awards sind eine Negativ-Auszeichnung für Firmen, Politiker und Behörden, die sich ganz besonders um die Verletzung des Datenschutzes und der Privatsphäre verdient gemacht haben. Der Chaos Computer Club ist Teil der Jury, die dieses Jahr unter fast 500 Vorschlägen die Preisträger in acht Kategorien ausgewählt hat.
Im Chaosradio stellen wir Euch die diesjährigen Preisträger vor und möchten eure Vorschläge hören: Wer sind die größten Datenkraken, bei wem sind Eure Daten in besonders schlechten Händen?
Morgen ab 22:00Uhr Chaosradio CR129, rinnjehoert!
Na? Wer kann raten, wo ick die letzte woche war? Dafuer lob ick natuerlich kein piccoloechen aus. Dis is ja zu einfach.
Wer das motorola RAZR V3 benutzt wird die pestilenz von synchronisiersoftware kennen, die sich motorola nicht entbloeded mitzuliefern, um per USB-schnittstelle auf das telefon zugreifen zu koennen. Alles was die kann, ist sich bei mutti motorola zu melden und alle zehn minuten abzuschmieren. Lauffaehig ist sie freilig nur unter windows. Eigentlich ist das ganze einem anbieter wie motorola nicht wuerdig. Wir haben natuerlich den verdacht, dass die sync-software extra schlecht gemacht ist, damit die leute ihre schnappschuesse et cetera per suendhaft teurer multimedia message vom geraet befoerdern. Mit hanseatischer serioesitaet haette das freilich auch nichts zu tun.
Heute hab ich mich gefragt, ob man das V3 wohl auf einem linux rechner per USB erreichen kann. Zehn minuten spaeter lief es. Regelrecht stabil und auf anhieb. Ich bin nur den anweisungen hier gefolgt. Eine erfreuliche kleinigkeit war das. Respekt.
Auf dradio laeuft gerade eine 'collage' zum thema kryptographie: Gesiebte Zahlen und verwuerfelte Texte Kryptologie oder: Was ich nicht weiß macht mich doch heiß. Mal sehn wie's wird und ob es das stueck dann auch zum nachhoeren geben wird.
24th Chaos Communication Congress 2007: Call for Participation
Blog follows book: Beautiful Code. As for the book, I made it up to chapter "Finding Things" by Tim Bray, which was my favourite so far. By now my recommendation concerning the book is 'buy'. By the way, all royalties from the book go to amnesty international.
Ok, hier noch einer, dann aber schluss. Dieset barbie-girls.com BETA, herrlisch! Da kannste die janze zeit deine wohnung einrichten und accessoires kaufen und mit der freundin im cafe sitzen. Aber, kinder, die schoenen sachen jehen immer zuerst krachen. Meine prognose: in drei monaten is dit eine ueble pornomeile, wenn sie da nicht eins zwei fuenf identitaets-checks einziehen. Im moment brauchste nich mal eine email angeben. Wenn sie das mit der identitaet schaffen bei Mattel, kann dit eine janz grosse furchtbar kitschige maedchenwelt werden, das einem dit amalgam aus der kauleiste faellt. Ick hab schon vier freundinnen und man muss sich irgendwie wat schenken, wat man vorher von sauer verdiente BarbieBucks gekauft hat. So ne art second life fuer vorpubertierer.
Doof is aber, dass mann kein junge sein darf, wie man an mein unfreiwilliget ego peggySchmidt oben leicht sehen kann. Auch doof, dit rollenbild, dit weibliche, wat da jepriesen wird. Peggy is ungefaehr der gipfel an intellekto, der moeglich ist. Sie hat henna haare und ein tarnkleid und ramones jeans. Dis is gloob ick nur zu toppen durch komplett schwarze kluft und schwarze haare. Die jungs sind in der barbie-girl-welt BETA, bestenfalls ALPHA und bestechen durch wortkargheit und schwachsinn, weil rein computergesteuert. So sind wir jar nich!
Mit dieser kurzeinschaetzung beende ick meine karriere in der barbie-girls-welt och wenn dit wohnung einrichten und accessoires ausprobieren eine kurzweilige sache sind.
(via schockwellenreiter)
Breaking News: All Online Data Lost After Internet Crash
Dit find ja wahrscheinlich mal wieder nur ick komisch, aber wieso steht eigentlich in ziemlich vielen dokumenten der europaeischen union, die als pdf veroeffentlicht werden "Microsoft Word" im dokumententitel. Haben die da so eine art werbevertrag?
Uebrigens liest Cory Doctorow Bruce Sterling's The Hacker Crackdown vor. Schoenes buch ueber die urspruenge der Electronic Frontiers Foundation. Cory wird von jetzt an jede woche ein stueck vorlesen und so gegen weihnachten fertig sein. Wenn man dann alle teile runterlaedt und auf CD brennt, hat man ein schoenes hoerbuch fuer erbtante Mathilde ... liest meine schwiegermuter hier eigentlich mit? Dann waers ja keine ueberraschung mehr ...
Jetzt einen weiteren aus der reihe tuntige beitraege, ueber die der leser den kopp schuettelt: Mode von Pierre Cardin aus dem jahr 1968. Brilliant, oder? Das rosa teil mit dem asymmetrischen reissverschluss heisst uebrigens 'The Cosmoboy'. Hat seinerzeit angeblich 250$ gekostet. Dafuer wued ich mein strass-mobiltelefon weggeben, kinder.
Letzlich doch noch ne idee gehabt, wie auch ich mit web 2.0 unanstaendig reich werden kann:

Notiz an mich: Oh mann, Haken, was fuer ein subtiler, leiser und auch komplexer humor. Kein wunder, dass die leute dich lieben. Bleib wie du bist.
As a little public service I thought I would offer a little form to query google's face search. There seems to be demand
What this is? Its the physical development of centerfold model of the playboy since December 1953 to December 2001. They seem to reveal a trend which is described by Martin Voracek, research resident and Maryanne L Fisher, PhD candidate. Their study is called "Shapely centrefolds? Temporal change in body measures: trend analysis".
(via improbable research)
A new google feature that sparks suspition that the do-no-evil company heads towards online face recognition. Consider this:
http://images.google.com/images?q=nimitz
http://images.google.com/images?q=nimitz&imgtype=face
Well, er, I don't see the face recognition use case here. You'd normally have a name and look for the corresponding face. All the "face recognition engine" would have to do, is figure out if the candidate picture shows a face. It does not need to figure out what face it shows. Furthermore most of the pictures showing faces have the relevant information on who it shows somewhere written in the context. There is no proper face recognition involved yet. I cannot query "Guy who stole a bike at Luton main station last Wednesday" and then expect google to return a face and the corresponding name. It just doesn't work ... or maybe it does actually work already, then these would be the suspects. Then I cannot expect google to find faces for names that do not have the relevant information written somewhere in the context ... Not yet. By now it only seems to be a funny feature:
http://images.google.com/images?q=strauss&hl=de
http://images.google.com/images?q=strauss&imgtype=face&hl=de
Are there even funnier face queries?
(via Kantel)
Siehste, beim Mathematikum in Giessen gibts am 9. Juni eine kindervorlesung mit dem titel "Eine Reise in die Unendlichkeit" und drunter steht "Achtung! vorverlegt auf 9.6.!". Tja kinder, ick haette den titel auch gleich geaendert: "Wer frueher stirbt, ist laenger tot".
Here's a history nerd post. BBC has got a properly crafted interactive british history time line. Furthermore here is a time lapse video which compresses the american civil war to four minutes, showing the geographic expansion of the north an the south or better the areas controlled by union and confederation. And there is even more: A seemingly infinite collection of photographs brought to us by the UCLA. Changing Times: Los Angeles in Photographs, 1920-1990.
Hier iss er der CCC Mainz, Nahallermasch! ... Nein, mal im ernst, gut dass ihr da seid und deswegen hier etwas werbung fuer euch: Am 03.06.07 20Uhr: Vortrag - Über - Wachung bei den KurstadtKommunisten vom Cafe Klatsch.
This one is lovely. Imagine two chatbots or wannabe Turing machines chatting with each other. Here are resulting conversations. This is my favourite. A is Alice and J is Jabberwacky. They operate on quite different approaches:
A: Who is your favorite philosopher
J: Can’t say. I’m not very much into philosophy.
A: Can a book have no title?
J: Of course.
A: Blimey.
J: Are you British?
A: Does it seem like that? I was born in America.
J: You are definitely flirting!
(via Kottke)
Why is your cursor moving, when you move your mouse? Here is the answer.
(via vowe)
"The free world says that software is the embodiment of knowledge about technology, which needs to be free in the same way that mathematics is free. Everybody is allowed to know as much of it as he wants, regardless of whether he can pay for it, and everybody can contribute and everybody can share."
Though it appears in the 'money'-domain of CNN under the path fortune, this one is a nice roundup on the software patent issue. Because it doesn't take the stance of either side it is a great intro for the software patent rookie: Microsoft takes on the free world.
Since software rules out almost every part of our lives, the impact of the topic cannot be underestimated. Though it often is. Ashlee Vance of ElReg does not see any trail coming. He/She is probably right.
Dieses internet ist doch ein fieser moep. Die dokumente drin sind manchmal schneller weg als man glaubt. Das bild-blog zum beispiel hat heute eine geschichte, nach der ein redakteur der Welt, der angeblich unflaetig ueber schwesterblatt-Bild-chef Kai Diekmann schreibt. Das liesst sich lustig und wir wuerden es zu gern glauben, aber in einem nachtrag schreiben die BILD-Blogger, dass der artikel zwischenzeitlich leider verschwand. Damit ist das Bild-blog die einzige quelle fuer die schoenen zitate und wir duerfen sie nun eigentlich nicht weiterverbreiten, denn sie koennten doch leicht dem hasserfuellten alt68er-christian-Klar-hirn des unbelehrbar mueslifutternden, batik-kaftane tragenden bild-blog-redakteurs entsprungen sein.
Wir anderen gehaessigen beschmierer der klowand internet haben in solchen faellen einen verbuendeten. Den Google-bot. Manchmal ist er schnell genug und indiziert bevor geloescht wird (screenshot fuer spaeter). Der superknueller waer jetzt noch, wenn der bot den beitrag in den zwischenspeicher genommen haett. Hat er aber nicht, zumindest nicht frei erreichbar. Wieauchimmer, wir koennen davon ausgehen, dass der eintrag bei debatte.welt.de wirklich existierte und dem google-anreisser nach, koennte die stimmung des beitrags dem im bild-blog beschriebenen entsprechen. Weil ich die formulierungen in den vielleicht bald umstrittenen zitaten so mag, bringe ich sie auch:
Ah ja, klar. [...] Die 68er haben K.D, gezwungen, als Chefredakteur der Bildzeitung nach Auffassung des Berliner Landgerichts "bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer" zu ziehen. Die 68er zwingen ihn noch heute, täglich auf der Seite 1 eine Wichsvorlage abzudrucken, und überhaupt auf fast allen Seiten die niedrigsten Instinkte der Bild-Leser zu bedienen, gleichzeitig aber scheinheilig auf der Papst-Welle mitzuschwimmen. [...] Man kann nicht die Bildzeitung machen und gleichzeitig in die Pose des alttestamentarischen Propheten schlüpfen, der die Sünden von Sodom und Gomorrha geißelt. So viel Selbstironie muss doch sein, dass man die Lächerlichkeit eines solchen Unterfangens begreift. [...]
Wenn man ein bisschen zynisch ist, auf miniberöckte Vorzimmermiezen großen, auf Ernsthaftigkeit eher weniger Wert legt, kann man [bei "Bild"] Karriere machen, und das ist völlig OK so. Einer muss es ja machen, so wie einer den Dieter Bohlen machen muss, und einer den Papst. Aber wenn Dieter Bohlen den Papst geben würde, müsste man auch lachen, oder?
Genau.
.... und schon wieder. Bei der Nassauischen Sparkasse ist die i.t. in eigenartigem zustand. Ein klassischer Blue Screen Of Death auf einem kontoauszugsdrucker:
...da machste dir schon sorgen um deine pimperlinge.
It is quiet here, isn't it? free-penguin.org/news currently gets a face lift. This keeps me busy. Stay tuned, folks.