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Dienstleistungsintensiv · 2006-01-29

Seit einiger zeit gibt es einen gehoerigen 'butz' um die begriffe outsourcing und offshoring. Die politkaste und die verbaende wuessten nun zu gerne, was sie davon halten sollen. Gut oder boese. Heere von arbeitslosen bei uns, aber ebenfalls tausende von fertilen drittweltlern, die nicht in unsere besonders 'wertvollen sozialen netze migrieren', weil sie unsere hemden und fussbaelle auch bei sich daheim zusammenschustern koennen. Vielleicht sind die effekte aber auch vernachlaessigbar klein und wir brauchen gar nicht lange drueber reden. Wer weiss...

Rush Hour auf dem subkontinent

Von herstellern, die dieses eigenartige offshoring und outsourcing betreiben, wird oft behauptet, ihre produktionen haetten eine hoehere Dienstleistungsintensitaet. Von steigender Dienstleistungsintensitaet spricht man, wenn der anteil des faktors dienstleistung am produktionsprozess steigt, wenn also bei gleichem output relativ mehr dienstleistungen als produktionsfaktor in die produktion eingehen.

Wenn die dienstleistungsintensitaet einer produktion steigen soll, muss das verhaeltnis "externe dienstleistung/eigenleistung" dieser produktion steigen (eine praezise definiton habe ich nach kurzer googelei nicht gefunden). Kann man also einfach annehmen die dienstleistungsintensitaet sei gestiegen, nur weil der anteil des dienstleistungssektors an der gesamten wirtschaftsleistung deutschlands gewachsen ist? Vielleicht gehen wir alle nur haeufiger zum frisoer oder der frisoer ist einfach relativ teurer geworden und an den produktionsmethoden hat sich, was den faktoreinsatz und die formen der kooperation angeht, nicht viel geaendert.

Gute fragen, wenig antworten. Eine frage: Wie misst man die entwicklung Dienstleistungsintensitaet einer produktion? ...Natuerlich aus bereits vorliegenden daten, ohne neuerhebungen.

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