
Ab einem gewissen Grad oekonomischer Sicherheit will man nicht mehr denken, ist Denken, die Ueberwindung von Widerstand, viel zu anstrengend. Da geht man lieber ins Kino oder geniesst die Leere, die der Fernseher
erzeugt. Das ist der Faktor, der die Aufklaerung scheitern lies. Ab einem
gewissen Punkt gehen die Entwicklung der Oekonomie und des Bewusstseins
scherenartig auseinander. Erst wenn die Oekonomie nicht mehr das
Bewusstsein determiniert, kann sich jeder Mensch zum Kuenstler
emanzipieren, also seinen Traeumen nachjagen. Das laesst sich auch als
Offensive der Kunst gegen die Oekonomie begreifen.
(thanks Rod)
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