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Vermittlungsgutschein · 2005-04-26

Wo wir gerade bei Personal Service Agenturen waren, hier noch so ein arbeitmarktpolitisches werkzeug. Ich weiss gar nicht ob es teil von Hartz III ist. Der vermittlungsgutschein:

"Bei der privaten Arbeitsvermittlung in Deutschland gibt es offenbar einige Unregelmäßigkeiten. Einer Studie zufolge wird mindestens jeder fünfte Gutschein für eine Vermittlungsprämie missbraucht." (Bocholt-Borkener Volksblatt)

War auch wieder klar, ich schreib so oft 'war klar' in letzter zeit, denn der vermittlungsgutschein entfaltet eine aehnliche wirkung wie eine abonnementpraemie bei der zeitung. Ihr wisst, diese umhaengetaschen und designradios. Der, wo die zeitung eh abonnieren wollte, sucht sich einen praemienempfaenger, denn man soll ja nehmen was man kriegen kann. Wieder ist es wie beim hausbau auf dem Balkan. Man hat keine arbeitsstelle geschaffen, statt dessen eine weitere staatliche zahlung, die man sich erschleichen kann. Vielleicht ist es langsam auch fuer die letzten zeit einzusehen, dass man ein strukturproblem nicht in ein vermittlungsproblem umdefinieren kann. Das kommt nur teurer. Dann lieber gar nichts machen.

Ach uebrigens, die zeitung Bocholt-Borkener Volksblatt, ich haette sie Bocholt-Borkener Bote genannt. Klingt schoen holzig.


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