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Auch noch zu Meyer · 2004-12-22

Es stimmt schon, was der Thierse sagt. Kein manager oder chefredakteur ist verpflichtet seine einkuenfte derart offen zu legen, wie das ein volksvertreter muss. Erstens ist das auch richtig so und zweitens braucht es keine verschaerfung der gesetzlichen regelungen.Einfach weil sie nichts bringen. Die versorger, autobauer, softwareriesen haben einfach einen erheblichen anreiz, sich leute im legislativen umfeld gewogen zu, aeh .. zu, ... zu bezuschussen. Das werden sie nicht aendern. Wenn sie abfindungen nicht mehr zahlen duerfen, werden sie sich was anderes ueberlegen. "Der herr sekretaer hat doch 'ne frau. Kann die nicht eine beratertaetigkeit bei uns aufnehmen? Ach, mit seiner frau, das ist etwas abgekuehlt? ...braucht seine maetresse nicht eine groessere wohnung? Ueberhaupt war der herr sekretaer lange nicht mehr auf einem fachkongress auf St. Lucia" Wieviel zeilen ausfuehrungsverordnung will man schreiben, gegen diese ueberbordenden moeglichkeiten? Ich setze da ein wenig auf die konkurenzkaempfe innerhalb der parteien. Wenn einer gross wird, gibt es immer neider und die wuehlen dann in seiner muelltonne. Der rest ist stimmzettelzaehlen auf dem naechsten parteitag.

Komisch ist aber doch, dass einige unter uns den hals nicht voll kriegen. So ein generalsekretaer verdient doch nun schon unanstaendig gut. Lebensstandard scheint auf manche aehnlich suchtgefaehrdend zu wirken, wie eine ehrliche altmodische crack pfeife.


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