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Robust oder Sicher oder Beides · 2004-10-21

Herr Luebeck sinniert ueber die unterirdischen marktanteil von !Win auf dem desktop. Er stellt zuerst fest, dass mit KDE ein quasi windows auf dem desktop existiert. Hier moechte ich wiedersprechen, das KDE ist in resourcenverbrauch, stabilitaet, handling einem nutzer schlicht nicht zuzumuten. Wer seinen frieden mit der konsole (Ctrl+Alt+F1/F6) nicht gemacht hat, nicht machen will, wird ein KDE basiertes Linux nicht als produktionsstabiles system kennenlernen koennen. Damit steht und faellt aber die akzeptanz an der sachbearbeiterfront. Wenn man frau Klawitter aus der personalabteilung per telefon erklaert, sie soll doch mal 'ps aux | grep konqueror' eingeben und dann 'kill -9 [PID konqueror]', dann spaetestens sollte man wissen wo man seine XP-rotkreuz-CD verbuddelt hat.

Waehrend ich das thema 'fachverfahren' gar nicht so kritisch sehe. Der kundendruck, browserschnittstellen anzubieten fuehrt bei vielen verfahren dazu, sich als serverprozess zu begreifen und dann kommt auch irgendwann die anforderung, eine version fuer unixderivate bereitzustellen (Beispiel). Am server sieht die marktanteilswelt eben doch noch anders aus.

Am ende des tages braucht man als anwender dann noch einen browser, und der muss zuerst stabil laufen, genau wie die fensterumgebung darunter. Ein sehbehinderter mit einem veritablen spasmus und einem LogiTech treiber fuer seine MicroSoft wheelmouse darf es nicht schaffen den desktop abzuschiessen. Das ist aber beim KDE einfach nicht gegeben, egal wie sehr das look&feel dem win desktop entspricht. So erklaert sich dann, teils zumindest, der !win marktanteil am desktop.


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