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Rainhas do Norte · 2004-08-22

Gestern sollte ich mit auf ein sommerfest, dessen titel mit 'gegen rechts' endete. Was das bedeutet werden die meisten wissen. Das bedeutet: sozialpaedagogen, wachsbatikhosen, fingerfarben, perkussive musik lateiamerikas und alkoholfreie cocktails. Das ganze findet dann an einem moeglichst brennenden sozialen brennpunkt statt. Eine plattenbausiedlung im ostteil ist minimalanforderung. Nun gut, wir hatten versprochen zu kommen. Als wir ankamen sah ich mich bestaetigt. Auf der buehne eine neun frauen starke samba trommeltruppe in wachsbatikhosen und vor der buehne einige wenige pubertierer, die damit wenig anfangen konnten. Das wird hier die nacht der langen gesichter, denk ich mir. Aber verdammt, die neun ladies waren ganz schoen gut. Bam! Bam! Bam! Die guten heissen Rainhas Do Norte, die koeniginnen des nordens, und die kloppen was weg. Das beste war die ansage der etwas ausladenderen trommlerin: 'Eine hymne an die frau' Sie haette auch leicht die hymne an zwei frauen ansagen koennen. Aber wir wollen es ihr nachsehen. Sie hatte die schwersten instrumente zu beackern und ihre stimme war hervorragend klar und trug weit.

Danach kam, der von mir auch mit aeusserster skepsis beaeugte Plattenreiter Kantate. Aber wieder 'verdammt', der typ is gar nicht so schlecht, wie sein grottiges Goerli Goerli vermuten laesst. Schlacksig, witzig, ironisch ... und auf dieses weise funky. Gut PR. Aber warum heisst du Kantate?


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