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Oma und Bob Dylan · 2007-07-28

Es gibt doch vom Ringsgwandl dieses lied, das meine oma immer toll fand: Nix Mitnehma! Ganz ein starker song. Wo auch ich immer dahinter stand. Im grossen und ganzen gehts drum, dass du halt mochng kannst was'd willst, du kannst am ende eben doch nichts mitnehmen. In den strophen werden immer lebensentwuerfe aufgezaehlt, die im refrain mit 'nix mitnehma!' zur vergeblichen muehe werden. Guter song und genau auf omas weltanschaulicher linie.

Jetze war ick ja bis jestern unter anderm in Innsbruck. Da hatte die Innsbrucker Stadtmarketing GmbH was veranstaltet. Heuer fand zum neunten mal das Innsbrucker New Orleans Festival statt. Da fanden und finden sich bis sonntag die blues-groessen der zillertals zusammen und jammen. Klingt toll, wa? Is aber wirklich nicht so schlecht. Als wir am donnerstag da waren hat das wetter mitgespielt, es war umsonst und draussen und die haben da schon eins zwei guten leute. Gabriel Castaneda zum beispiel, wuerd ich sofort buchen, wenn ich ein zelt zu bespielen haette. Sechs von ihren blues-groessen haben sie jedenfalls am donnerstag jeweils zwei klassiker singen lassen und am schluss, und jetzt kommts, habens alle zammen you gotta have to serve somebody von einem gewissen Bob Dylan gesungen und ich hab gleich gedacht, des is doch des von dem Ringsgwandl do! Dieses Nix Mitnehma! und da bleib ich auch bei, eine autor hat sich hier vom andern inspirieren lassen. Plagiiert wurde sicher nicht, die stimmung und aussage der beiden lieder sind ja doch sehr unterschiedlich.

Ich jedenfalls freu mi, dass oma auf die weise auch ein lied von diesen Dylan Bob gut fand, so hintenrum jedenfalls.


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