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23C3 · 2006-12-30

Kongresse bei denen ueberall schilder haengen, auf denen steht "Auch in diesen raeumen kann strafverfolgung nicht verhindert werden", soll man auf keinen fall auslassen. Also war es bei dem 23. chaos communication congress, der heute in Berlin endet. Man muss schon sagen, bei den CCC-jungs fuehl ich mich regelmaessig am wohlsten. Wie immer gab es viel zu viel zu schauen und zu hoeren. Aus irgendeinem grund zieht es mich immer zu den staenden vom FoeBud. Is echt so, auch wenn sie sich tarnen und nicht offen erklaeren wer sie sind, finde ich ihre staende.

Ich hab auch seit jahren mal wieder was geloetet. Der CCC hat ja mal moniert, dass die jungen leute kaum noch was am hardwareende koennen. Also gabs einen loetworkshop. Einen armreif. Natuerlich nicht bloss einen armreif. Das ding ist ein schwingkreis mit LED und funzt sogar. Es leuchtet auf, wenn es in die reichweite eines RFID-scanners mit ungefaehr 13,5 MHz kommt.

Am komplett elektrizitaetsfreien hardwareende gabs auch workshops. Sicherheitsschloesser oeffnen fuer einsteiger. Da konnte man richtig mit feile und schraubstock zu werke gehen. Ich mag solche abwegigen fingeruebungen, denn ganz abwegig sind sie nicht. Man lernt ganz abstraktes ueber systeme und ihre schwaechen.

Das publikum hat mich auch gefreut. Das hackertum hat keine nachwuchssorgen und das stimmt froh. Insgesamt eine sehr ordentliche veranstaltung. Leider uebler maennerueberhang. Fuer damen auf der suche sind das grandiose jagdgruende. Einfach fuer nen fuenfer ein Alt+F4 t-shirt gekauft und interessiert aus der eben erstandenen waesche geschaut. Aus den jungs, die es da zu angeln gibt wird auf jeden fall mal was und wahrlich, sie machen spannendere sachen als squash spielen und 3er bmw fahren.


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