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R-Project: apply versus for-loop · 23.05.16

We run a piece of R-code that turns all variables of a dataframe into factors. It does it like this:

a<-apply(a, 2, function(x){factor(x)})

It applies (apply) a function (function(x)) column-wise (2) to dataframe a and runs just fine on a 64bit-Windows-machine with 32 GB RAM but fails miserably on a 32bit-Sparc-Box with 128 GB RAM:

Error: cannot allocate vector of size XYZ Kb

We did not find a proper solution for this issue. It is propably caused by address space limits on 32bit-Systems ... but who knows. The solution which works for us looks like this:

for(i in colnames(a)){a[,i]<-factor(a[,i])}

Any comments on this one? We are not perfectly satisfied with our solution. When should one stick with apply and when are for-loops favourable?


Mad Twins - Mad Drum and Bass · 3.12.15

Two young gentlemen more, who have tenfold the talent Mr. Zuckerberg has. Still they did not earn the fortune he has, though they give so much more to mankind: https://www.youtube.com/watch?v=SIBo5I3qv-U That's just not fair.

(via Kraftfutter)


Heute muss ich meiner Kanzlerin gar nicht beispringen ... · 16.10.15

... heute macht das Bernd Ulrich. Er macht das, ohne der Kanzlerin Fehlerlosigkeit zu attestieren. Er gesteht ihr aber doch, statt "Willkommens-Seeligkeit", den Pragmatismus zu, den ich ihr auch zubillige. Also! "Die Naivitaet des Boesen" scheint mir der Lesestoff des Tages zu sein, denn ...

[...] Wer eine Mauer nicht zur Kontrolle, sondern zur Abschottung errichtet, der braucht zu der Mauer einen Schießbefehl. [...]

Meine Kanzlerin heute so ... · 15.10.15

Ich habe nichts zu bieten, als Blut, Schwei├č und Tr├Ąnen
-- Angela Merkel (oder nicht?)

Ich denke fast, es ist Zeit fuer eine solche Rede. Trotzdem bin ich immer noch bei Frau Merkel. Warum? Weil alle Alternativen zum augenblicklichen Umgang mit den Fl├╝chtenden meiner Meinung nach kurz und mittelfristig teurer sein werden. Ein Zaun um Deutschland? ... mit ernstzunehmender Bemannung? Der DDR-Buerger weiß, das wird teuer. Wer zahlt es, der Steuerzahler. das Ergebnis: Oesterreich baut einen Zaun, Kroatien baut einen Zaun, die Fl├╝chtenden stranden in Serbien, Mazedonien und Griechenland, wo die Moeglichkeiten der Versorgung weitaus schlechter sind als bei uns und wo entsprechend frueher mit Unruhen gerechnet werden muss. Wie Konflikte auf dem Balkan schnell mal ausgehen, wissen wir. Wenn dorten die fragile staatliche Ordnung zusammenbricht, dann koennen wir Serbien und Mazedonien von der Liste sicherer Drittstaaten streichen und muessen am Ende neben den Sysrern auch noch die Serben und Mazedonen aufnehmen. Sorry, Dudes, that's not gonna fly....

Ach ja, warum proppen wir nicht die T├╝rken derart auf, dass die Fluechtenden lieber dort bleiben weil es dort so dufte fuer sie ist? Aus mehreren Gr├╝nden habe ich Zweifel. Grund 1: Wir m├╝ssten das bezahlen. Wer zahlt es? Der Steuerzahler. Nur diesmal wird davon kein Umsatz bei uns generiert, sondern die Kohle lande h├Âchstwahrscheinlich zu zwei Dritteln auf dem Konten von den Cousins und Vettern irgendeines korrupten Buergermeisters in Anatolien. Grund 2.: Die T├╝rkei ist in Syrien Konfliktpartei. Unter den Fl├╝chtenden sind sicher zwei bis drei, die Ressentiments gegen die Tuerkei hegen. Und die m├╝ssen eigentlich aus dem Land raus. Was abgehen wird, wenn die Tuerkei weiter destablilisiert wird, kann eigentlich nur zu noch mehr Fluchtbewegungen f├╝hren.

Alles in allem, meine ich wirklich, dass im Moment der Beste aller gangbaren Wege gegangen wird. Von den Chancen, die er bietet, will ich gar nicht anfangen.


Never let a good crisis go to waste · 14.10.15

-- Winston S. Churchill

#meineKanzlerin · 14.10.15

Ich m├Âchte nicht Kanzlerin eines Volkes sein, das mich w├Ąhlen w├╝rde
-- Angela Merkel (oder doch nicht?)

Die Phasen der Zuwanderungsakzeptanz · 2.10.15

Da gibt es doch diese Phasen der Trauer. Was war das gleich? Leugnen, Wut, Hadern und Feilschen, Depression, Akzeptieren oder so ├Ąhnlich. Sowas ├ähnliches kann man garantiert auch fuer die Phasen der Zuwanderungsbew├Ąltigung aufschreiben. Man muesste es halt nach Gruppen trennen. Ganz grob nach den "Begr├╝├čern" und den "Besorgten". Kognitive Dissonanz sp├╝ren sicher beide Gruppen aktuell irgendwann. Die einen, weil man jetzt wieder erwarten doch Einschr├Ąnkungen hinnehmen muss - vielleicht f├Ąllt diesen Herbst der Zumba-Kurs in der Schulturnhalle aus oder die Busse sind voller - die Anderen weil viele der Gefl├╝chteten wohl wirklich bei uns bleiben werden. Wenn diese Dissonanz nicht in Neurose oder Psychose enden soll, muss man sie irgendwie durch das annehmen bisher verworfener Erkl├Ąrmuster aufl├Âsen. Akzeptanz eben ... wie bei der Trauerbew├Ąltigung.

Unserem Innenminister kann man gerade bei der Akzeptanzarbeit zusehen. Er ist gerade in der "Im Sommer waren sie noch dankbar"-Phase. Klingt als glaube er, da kommen jetzt - im Gegensatz zu fr├╝her - Leute die frecher sind. Schwer haltbares Erkl├Ąrmuster, oder? K├Ânnte es nicht auch sein, dass da ganz ├Ąhnlich strukturierte und traumatisierte Leute agieren wie im Sommer, nur eben jetzt in Zeltst├Ądten und Massenunterk├╝nften? Ein Erkl├Ąrmuster, dass zu akzeptieren sich m.E. lohnen w├╝rde. ... am besten bevor man halbgare Dinge in die Kameras redet.

Und jetzt habe ich noch kein Wort ueber die Akzeptanzarbeit verloren, die Leute leisten m├╝ssen, die alles verloren haben und/oder in ein vermeindlich gelobtes Land kommen. F├╝r einen matten Abglanz dessen lohnt es sich sicher O-T├Âne aus die Aufnahmelagern f├╝r die Ostler von vor 25 jahren anzusehen.


Der Fluechtling hat genug genervt · 29.09.15

Haben wir eigentlich zu den Gefluechteten* schon einen Kommentar vom "Der Grieche hat genug genervt"-Sch├Ąuble-Schwiegersohn Strobl? Ich haett' gern einen.

Wie ick drauf komme? ... Heute frueh auf der Eisenbahnbruecke kam ick in Gedanken so von An Occurrence at Owl Creek Bridge zu Ambrose Bierce und zu einem anderen bekannten englischsprachigen Autor: Shakepeare. Und da hab ich dann so ueber die Kriegserklaerung in Heinrich V. nachgedacht und dann ├╝ber den Kaufmann von Venedig und dorten ueber Shylock's "... I'll have my Bond, and therefore speak no more". Naja, und dann hab ick so gedacht, der Sch├Ąuble, der ist ja so ein bisschen der europaeische Shylock geworden. Und der Varoufakis ist ein bisschen wie Antonio. Ein Suedlaender, dem sein Schiff abgesoffen ist. Wie haette man nun seinerzeit die Verbitterung aus dem Euro-Shylock Schaeuble rausbekommen? Man m├╝sste seine Tochter mit dem Varoufakis verheiraten, wie im Kaufmann von Venedig, hab ich dann gedacht. Und dann dachte ich "Ach Mist. Der Sch├Ąuble hat ja schon einen Schwiegersohn. Der Typ, der findet, dass der Grieche jetzt genug genervt hat ... so wird das natuerlich nichts mit dem Weltfrieden.

... Ich sollte mich mehr auf den Straßenverkehr konzentrieren, wenn ich an ihm teilnehme.

Update: Der Strobl scheint die Merkel-Linie zu verteidigen. Mit Abstrichen - aber immerhin.

*) Ich vermeide das Wort Fluechtling, weil es eine vergiftete Verniedlichung ist. Sie ist vom Klang viel zu nah an "Schaedling", als dass man sie verwenden sollte. "Refugee" ist aber ein unnoetiger Anglizismus, also "Gefluechtete"oder "Fluechtende". Je nach dem, ob angekommen oder noch unterwegs.


Religion und Konflikt · 1.02.15

Thomas Fischer, Bundesrichter, hat seinen Beitrag ueber Buerger und Feinde weitergefuehert: "Nein, die Welt ist nicht im Konflikt der Religionen" ... lesen.


The Design Deck · 30.01.15

http://www.forrestgoods.com/shop/the-design-deck ... The Design Deck is a deck of playing cards that doubles as a practical guide to graphic design.